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Bieriges Wissen A

Ale. Das ist eine Sortenbezeichnung für obergärige Biere nach englischer Art. Haben wenig mit unseren Bieren nach dem Reinheitsgebot gemeinsam.

Alkoholarmes Bier. Bei einem Alkoholgehalt von weniger als 1,5% darf man von alkoholarmen Bier sprechen.

Alkoholfreies Bier. Unser Lauterbacher Alkoholfrei ist hierfür ein ehrenwerter Vertreter! Ein Bier fast ohne Promille, d. h. mit einem Alkoholgehalt von weniger als 0,5 %. Um dieses zu erreichen, wird der Gärprozess entsprechend frühzeitig unterbrochen… auch üblich: der Alkohol wird im Osmoseverfahren entzogen.

Alsterwasser. In Bayern ein Radler. An einem Sonntag im Juni 1922 sah sich Franz Xaver Kugler, der Wirt einer Ausflugsgaststätte vor den Toren Münchens, einem großen Ansturm einkehrender Radfahrer gegenüber, so dass ihm seine Biervorräte auszugehen drohten. Er streckte das Bier für die durstigen Radler mit Zitronenlimonade, was sich als überaus erfrischend erwies. Das neue Getränk verbreitete sich rasch als Radler und wurde in Norddeutschland wegen seiner reinen und hellen Farbe Alsterwasser genannt. Bei uns gibt es das Chabeso Radler, das dank der Milchsäure im Chabeso unverwechselbar mild und rund schmeckt!

Altbier. Meist kurz “Alt” genannt, ist ein obergäriges, tief kupferfarbenes Vollbier, das weniger in Bayern, sondern mehr im Düsseldorfer Raum getrunken wird.

Ammenbier. Für schwangere Frauen: Ein kraftspendendes Braun- und Malzbier.

Anschlagen oder anzapfen. Ursprünglich: Bier mit bayerischem Anstich zum Laufen bringen. Heute: Bier- und Kohlensäureleitungen werden am Fass angeschlossen, meist mit dem KEG Verfahren.

Anstich. Lauterbacher-Profis brauchen für den Anstich nicht mehr als drei Schläge, aber auch mit zwei Schlägen ist es machbar! Ein Bierfass anstechen muss eben gekonnt sein.

Aristoteles. Philosoph und Sohn eines Arztes. Er untersuchte unter anderem die Rauschzustände nach Bier- und Weingenuss und stellte fest, dass nach reichlichem Biergenuss die Menschen nach rückwärts fallen. Hingegen verursache zuviel Weingenuss ein Stürzen nach allen Seiten. Wir empfehlen Lauterbacher Bier in Maßen, denn das ist auch noch wirklich gesund (siehe Gesundheit).

Arnulf. St. Arnulf, der Bischof von Metz, starb im Hochsommer des Jahres 641. Während seiner Beerdigung litten die Trauergäste unter den hohen Temperaturen und darunter, dass zur Löschung ihres Durstes nur ein einziger Krug Bier zur Verfügung stand. Plötzlich aber geschah ein Wunder und jeder der Anwesenden hatte sein eigenes Bier in Händen – genug, um aus vollen Zügen zu trinken. Seither galt St. Arnulf als Schutzherr des Bieres und der Brauer.

Aromaverbindungen. Im Bier gibt es weit über 400 Aromaverbindungen. Diese sind für die vielen Geschmacksgeheimnisse verantwortlich.

Aufhacker. Um den Treber in unserem Läuterbottich zu bewegen oder zu lockern, ist ein Gerät, das Aufhacker genannt wird, notwendig. Es ist im Läuterbottich installiert und wirkt wie ein Rechen der den Treber schön locker hält!

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